Freitag, 20. Juni 2014

Sebastian Bartoschek: Wenn der Nachruf zur Schmähung des Verstorbenen dient

Der Psychologe und Mitglied der GWUP - Sebastian Bartoschek - hatte auf dem Psiram/Esowatch nahestehenden Blogportal Ruhrbarone.de einen „Nachruf“ über Claus Fritzsche verfasst.

Wie im Kommentarbereich bei Skeptiker-Blogs durchaus üblich, war die verdächtige Mobbing-Clique schnell zur Stelle um über den verstorbenen Claus Fritzsche nochmal öffentlich nachzutreten. Die teilweise verhöhnenden und verachtenden Kommentare unter dem „Nachruf“ des Verstorbenen, waren für den Autor und GWUP-Mitglied Sebastian Bartoschek als auch für Ruhrbarone-Blogbetreiber Stefan Laurin kein Anlass moderierend einzugreifen.


Nachdem sich der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) beim Deutschen Presserat über die menschenverachtende Hetze auf Ruhrbarone beschwerte, wurde Bartoschek als auch Laurin aufgefordert dazu Stellung zu beziehen.

Statt kritischer Selbstreflexion über ethische Standards im Journalismus, kam von beiden Herren nur Uneinsichtigkeit. Der Presserat hat nun eine Missbilligung gegen Ruhrbarone.de ausgesprochen. Begründung: Schwerwiegender Verstoß gegen die Achtung der Menschenwürde.

Lesen Sie hierzu auch:


Samstag, 31. Mai 2014

Stell dir vor, du wirst auf Psiram geschmäht und Google findet nichts

Im Februar 2011, konnte man im Blog „Kritisch Gedacht“ den der Psiram/Esowatch-Autor und GWUP-Wissenschaftsrat Ulrich Berger betreibt, einen hinterhältigen Blog-Kommentar lesen.
Diesen hinterhältigen Kommentar, schreibe der Blogger und (Pseudo)Skeptiker Excanwahn von der Berliner GWUP-Ortsgruppe. Excanwahn gab dabei preis, dass Psiram/Esowatch-Einträge in Kombination mit hohem Google-Ranking von ihren Machern als Waffe verstanden werden.
Jetzt hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Google in der Pflicht ist Links aus den Suchergebnissen zu tilgen, wenn diese auf Inhalte verweisen bei denen Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Google beugt sich nun dem EuGH-Urteil und stellt einen Antrag zur Löschung der Suchergebnisse ins Internet. 

Für Claus Fritzsche kommt dieses Urteil ein halbes Jahr zu spät. Für alle anderen Psiram/Esowatch-Geschädigte geht es hier zum Löschantrag.

Freitag, 30. Mai 2014

GWUP-Wissenschaftsrat Ulrich Berger ist Psiram (Esowatch) Autor

So laut hätten Sie es gar nicht sagen müssen, Herr Berger.

Auch bevor sie Ihre Autorenschaft am Denunzianten-Wiki Psiram (Esowatch) zugaben - wie es in Ihrem "Nachruf" an Claus Fritzsche steht- hatte es für GWUP.Watch keine Zweifel gegeben, dass Ihre Psiram-Sympathie nicht nur aus ständigen verlinken, sondern aus aktiver Autorenschaft besteht. Das trifft aus unserer Sicht auch auf weitere GWUP-Repräsentanten zu.

Welches Pseudonym, oder welche Pseudonyme Sie beim anonymen Internetpranger nutzen, und an welchen (Schmäh-)Artikeln (Claus Fritzsche?) Sie sich möglicherweise beteiligt haben, wollten Sie dann doch nicht verraten. 

Freitag, 25. April 2014

Studie: Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen

Der Journalist Claus Fritzsche nahm sich im Januar 2014 das Leben. Fritzsche wurde im Internet meist anonym und von aggressiven Skeptikern um den anonymen Internet-Pranger Psiram (Esowatch) teils mit menschenverachtendem Zynismus, teils mit Lügen und Halbwahrheiten und teils mit geschäftsschädigenden Aktionen gestalkt.


Das Bündnis gegen Cybermobbing hat mit Unterstützung der ARAG Gruppe eine Studie zum Thema Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen publiziert und offenbart die erschreckenden Folgen für Betroffene.

Fast die Hälfte der Betroffenen von Mobbing und Cybermobbing klagt über Persönlichkeitsveränderungen und Depressionen.

Mehr als jedes zehnte Opfer von Mobbing und Cybermobbing stuft sich als suizidgefährdet ein.

31% der Cybermobbingopfer nehmen ärztliche oder therapeutische Hilfe in Anspruch.

Mobbing und Cybermobbing haben einen stark negativen Einfluss auf die Lebensqualität der Opfer.

Gesamte Studie als PDF: 

Mittwoch, 16. April 2014

ARD-Mittagsmagazin: Was tun gegen Cyber-Mobbing?

Claus Fritzsche sollte ein mahnendes Beispiel sein, was Hetze im Internet bewirken kann.

Hier ein interessantes Video über Cyber-Mobbing bei Erwachsenen. Die Täter verstecken sich hinter Pseudonymen, der Server liegt meist im Ausland, hohes Google-Rankig der Opfer-Namen, die Nähe zu Nazis wird herbeigeredet ...

Diese kurze Doku lässt sich 1:1 auf den anonymen Internetpranger Psiram (Esowatch) übertragen.


Donnerstag, 10. April 2014

So wurde gegen Claus Fritzsche im GWUP-Blog gehetzt

Mobbing leitet sich von "to mob" ab, was soviel bedeutet wie, pöbeln oder jemanden schikanieren.

Der Journalist und Marketingberater Claus Fritzsche, der sich im Januar 2014 das Leben nahm, wurde auf dem anonymen Internetpranger Psiram (früher Esowatch) und seinem Unterstützernetzwerk aus aggressiven Skeptikern im Internet mehrfach und über einen längeren Zeitraum gemobbt.




Im Folgenden ein gekürzter Auszug von niederträchtigen Kommentaren über Claus Fritzsche aus dem von Bernd Harder moderierten GWUP-Blog. Die Diskussion entstand als Jubelmeldung, weil sich ein Sponsor von Claus Fritzsche - auf Grund einer gezielt geführten Schmierenkampagne - geschäftlich von ihm trennte.

Trixi: Dieser Typ ist nur noch ein Fall für die Sigmund-Freud-Fraktion.

Hans-Werner: Es gibt halt immer wieder Leute, die auf ihrer eigenen Schleimspur ausrutschen.

Alle Peinlichkeiten und lächerlichen Ergüsse dieses Herrn “Marketingberaters” hier aufzulisten, würde Stunden dauern und mir heute noch die Lachtränen in die Augen treiben.

Rainer Zueni-Smous: Da gibts doch sicher was homöopatisches gegen den Sprechdurchfall von CF.

Hans-Werner: Natürlich will auch Fritzsche nur seine Show abziehen, nur dass er dabei glaubt, sein Publikum für blöd verkaufen zu können.

Bernd Harder: Er ist der Allerletzte, der von anderen “Transparenz” einfordern sollte. Typisch Fritzsche halt.

Trixi: “fritzschen” = “verlogen daherreden

An seinem eigenen Größenwahn zugrunde gehen” (er hat gefritzscht)

“fritzschig” = schleimig, ölig, schmierig

Arndt: "Ein Fritzsche" könnte natürlich auch das Maß für die Entfernung zwischen zwei Fettfässern sein.

Wer sich mit Fritzsches Blogs in den letzten Jahren beschäftigt hat, wird feststellen, dass seine Texte zunehmend eine paranoide Stimmung erkennen lassen,

Fritzsche lebt, mangels öffentlicher Resonanz, in ständiger Selbstbezogenheit.

p0etwarri0r: Nach dem Platzen des “EsoWatch-Prozesses” und dem finanziellen Scheitern von “CAM Media.Watch” war 2012 wahrscheinlich insgesamt kein gutes Jahr für Claus Fritzsche.


JolietJake: Ein wenig tut mir der arme Herr Fritzsche doch Leid. Womöglich muß er nun, nach dem Abgang seiner Sponsoren und auf seine alten Tage, noch umsatteln.

Freitag, 7. März 2014

Claus Fritzsche 1964 – 2014



Es ist traurige Gewissheit.

Der auf dem anonymen Internetpranger Psiram (früher Esowatch) gemobbte CAM-Journalist Claus Fritzsche nahm sich am 14.01.2014 das Leben.

Wenn wir die Motive für diese unfassbare Tat hinterfragen wollen, kommen wir nicht an der Tatsache vorbei, dass laut Deutschen Ärzteblatt  bis zu 20 Prozent aller Selbsttötungen einen einen Mobbing-Hintergrund haben.  Auch Google gibt bei der Anfrage „Mobbing“ und „Suizid“ ein Suchtrefferergebnis von 116.000 Einträgen aus.

Fritzsche selbst, sah den anonymen und im Ausland gehosteten Internetpranger Psiram (Esowatch)  mit seinem Unterstützernetzwerk aus aggressiven Skeptikern als (Cyber-)Mobbing in einem rechtsfreien Raum an.

Eine gezielt geführt Schmierenkampagnen, um Fritzsches Ansehen in der Öffentlichkeit und seine wirtschaftliche Ertragskraft bei seinen Sponsoren zu schmälern, erzielte die von seinen Gegnern beabsichtigte Wirkung.

Seine große  Leidenschaft galt Themen der Komplementär- und Alternativmedizin (CAM) wie der Homöopathie, die er mit hoher journalistischer Sorgfalt und Ausgewogenheit uns allen näher brachte.

Vermutlich war Claus Fritzsche ein deutlich verletzlicherer und feinfühliger Mensch als er sich stets nach außen hin gab.

Ruhe in Frieden  lieber Claus

Freitag, 27. September 2013

„Skeptiker“-Aktivisten und Homöopathie im Internet. Ein Interview mit Claus Fritzsche.

Dr. med. Michael Teut ist Allgemeinmediziner und Oberarzt an der Charité Hochschulambulanz für Naturheilkunde Berlin Mitte. Claus Fritzsche ist ein Medizin- und Wissenschaftsjournalist, der sich speziell im Internet mit den Themen Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht, Komplementärmedizin und Forschung sowie Grenzbereichen der Psychologie beschäftigt. Weil kontroverse Diskussionen rund um unkonventionelle Therapien oftmals stark ideologisch aufgeladen sind, was einer sachlichen Diskussion im Wege steht, verwundert es nicht, dass es von und bei Claus Fritzsche meist auch viele Beiträge zum Thema „Ideologie im Netz“ gibt (Beispiele: Guido Watermann im Faktencheck oder Edgar Wunder über das Skeptiker-Syndrom). Dr. Teut interviewte Claus Fritzsche nun für die Allgemeine Homöopathische Zeitschrift (AHZ) zum Thema: Homöopathie und „Skeptiker“ im Internet ... 
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Weblink: Hier geht es zum Interview mit Claus Fritzsche ...
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Donnerstag, 13. Juni 2013

Das netzwerk recherche Watchblog und eine irre Geschichte über eine angeblich bloggende Spiegel-Rechtsabteilung

Markus Grill vom Spiegel war zuletzt im März schon ein Thema dieses Blogs. Es ging um seine Berichterstattung über Prof. Wolfgang Stock sowie um seine Kontakte zu kriminellen Netzaktivisten des anonymen Internet-Prangers Psiram.com bzw. Esowatch ( mehr Infos ...). Jetzt geht es im neuen netzwerk recherche Watchblog um Ungereimtheiten eines Spiegel-Blog-Artikels, der scheinbar den mit Pauken und Trompeten verlorenen Prozess gegen Jobst Spengemann (Frontal21-Autor) schönreden soll. Nur wenige Tage vor der Neuwahl des nr-Vorstands auf der nr-Mitgliederversammlung 2013. Mehr Informationen über diesen Link hier ...


Samstag, 23. März 2013

Schmutzige Details: Markus Grill (SPIEGEL), GWUP, Psiram und Prof. Wolfgang Stock

Das Watchblog Faktencheck "Markus Grill" hat auf ein sehr unappetitliches Detail hingewiesen, welches die Berichterstattung von Spiegel und Spiegel Online über Prof. Wolfgang Stock und Wiki-Watch betrifft. Der von Markus Grill in drei Beiträgen vermittelte Eindruck, der frühere geschäftsführende Redakteur der Welt am Sonntag habe möglicherweise im großen Stile Pharma-PR bei Wikipedia betrieben, ist inzwischen zuverlässig widerlegt. Delikat ist nun, dass Markus Grill bei Twitter eine Kurznachricht des Vereins GWUP, einer Organisation streng dogmatischer atheistischer Fundamentalisten, retweetet hat. Aktivisten aus dem Umfeld der GWUP sind nämlich in nicht unerhebliche Internet-Straftaten verwickelt, die auch Prof. Wolfgang Stock und den widerlegten Vorwurf der Pharma-PR bei Wikipedia betreffen.
Der vom "Skeptiker"-Verein GWUP aktiv promotete anonyme Internetpranger Psriam verbreitet illegal einen FAZ-Artikel mit gerichtlich geklärten, rufschädigenden falschen Tatsachenbehauptungen.

Ein FAZ-Artikel und eine einstweilige Verfügung mit hohem Streitwert
Der freie Journalist Jörg Wittkewitz hatte 2011 den Beitrag „Hier prüft der Bürger das Insulin noch persönlich“ verfasst, in dem es um Prof. Wolfgang Stock und das Projekt Wiki-Watch geht und den die FAZ bereits einen Tag nach Veröffentlichung dauerhaft aus dem Netz genommen hat. In einem anschließenden Rechtsstreit konnte Prof. Wolfgang Stock später eine zweistellige Zahl an Tatsachenbehauptungen erfolgreich anfechten. Zu den Ergebnissen seines Rechtsstreits hat Prof. Stock eine Webseite erstellt. Hier befinden sich auch eine Unterlassungs- und zwei Abschlusserklärungen von Jörg Wittkewitz und FAZ GmbH

Dass es in diesem Rechtsstreit nicht um Bagatellen ging, das demonstrierte folgender Sachverhalt. Das LG Köln erließ eine einstweilige Verfügung gegen Behauptungen des Artikels „Hier prüft der Staatsbürger das Insulin noch persönlich“ (Jörg Wittkewitz, FAZ vom 02.07.2011) und legte folgenden Streitwert fest: 110.000 EUR (bis zum 01.08.2011), 70.000 EUR (nach dem 01.08.2011). In der Unterlassungserklärung vom 27.09.2011 verpflichteten sich die beiden Unterzeichner, bestimmte Formulierungen und Eindruckserweckungen nicht zu wiederholen und für jeden Fall der schuldhaften Zuwiderhandlung 5.001 EUR zu zahlen.

Montag, 25. Februar 2013

Rote Karte für Bernd Kramer (Journalist). Eine Abmahnung, ein offener Brief und Aktivismus für atheistische Fundamentalisten der sog. Skeptiker-Bewegung.

„Sehr geehrter Herr Kramer, Donnerstag abend, am 21.2.2013 um 22:16 Uhr erhielt ich von Ihnen von Ihrer GMX-Adresse aus eine E-Mail, in der Sie mir für einen „größeren Artikel“ in der „tageszeitung (taz)“ vier Fragen stellten, verbunden mit dem Hinweis, dass Sie sich „über eine Rückmeldung im Laufe des Freitags freuen“ würden ...“. So beginnt ein offener Brief, den Prof. Dr. Harald Walach soeben im Blog des Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften der Europa-Universität Viadrina veröffentlicht hat. Prof. Walach hatte sich schon 2012 juristisch erfolgreich gegen eine falsche und rufschädigende Behauptung von Bernd Kramer bei SPIEGEL ONLINE gewehrt (siehe: „Viadrina-Hoax von Bernd Kramer“). Weil er nun deutliche Indizien für unseriöse und unfaire journalistische Praktiken sieht, einer Beantwortung der sein Institut betreffenden Fragen jedoch nicht ausweichen will, drehte er den Spieß einfach um und stellte dem Mitarbeiter des Pressebüros www.weitwinkel-reporter.de einige interessante Fragen.
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Pendeln, Tarot, Rutengehen und Geistheilerei es gibt kaum etwas, das nicht geglaubt wird ...
"Erleuchtung gefällig" von Bernd Kramer: Erstlingswerk eines selbst ernannten Esoterik-Jägers mit fragwürdigen Methoden und hinterfragungswürdiger Qualifikation. (ab 29.05.2013 im Handel)

Bernd Kramer, „Esoterik-Jagd und der Pressekodex
Die „journalistischen Methoden“ des Bernd Kramer sind für dieses Blog kein neues Thema. Schon im Mai 2011 veröffentlichte er den ideologisch aufgeladenen ZEIT-Artikel „Pseudowissenschaften - Der akademische Geist“, der seine weltanschauliche Verortung verriet und aus Sicht dieses Blogs schwere ethische sowie journalistische Grenzverletzungen enthält. Mehr dazu weiter unten.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Zur DNS-Sperre von Esowatch / Psiram.com. Meldesystem für Kopien der illegalen Plattform.

Drogenentzug ist nicht einfach. Nachdem alle großen deutschen Internetprovider die Plattform Esowatch / Psiram bzw. die Domain www.psiram.com in ihren DNS-Systemen seit dem 29.11.2012 sperren, tauchte nur einen Tag später - wie zu erwarten war - die erste Webseiten-Kopie auf. Hintergrund der DNS-Sperre von Esowatch / Psiram.com ist, dass bei der Bezirksregierung Düsseldorf schwerwiegende strafrechtliche und zivilrechtliche Vergehen beanstandet wurden und es keine Person gibt, welche die Inhalte der Webseite medienrechtlich verantworten will. 
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Webseite auf der Flucht. Richtig müsst es lauten: „Intellectualinfinity (früher Psiram, davor EsoWatch)“

Industrielles Cyber-Mobbing
Bis zu 1.500 Personen werden in der zuletzt in Panama anonym gehosteten Wiki in einer Weise dargestellt, die in vielen Fällen den Straftatbestand der üblen Nachrede oder sogar Verleumdung erfüllt, von schwerwiegenden Verletzungen des Persönlichkeits- und Urheberrechts ganz abgesehen. Siehe hierzu auch folgende Dokumentation. Ein wichtiger Unterstützer der aggressiven Plattform war bisher der Verein GWUP e.V. aus Roßdorf, dessen Blog intensiv auf Esowatch.com und Psiram.com verwiesen hat und so den Google-Pagerank der Plattform förderte. Verantwortlich für Inhalte von GWUP-Medien ist der Vereinsvorstand mit den Mitgliedern: Amardeo Sarma, Dr. Jochen Bergmann, Rouven Schäfer, Dr. Carl Heinz Roß, Dr. Florian Aigner, Michael Bloch, Ralf Neugebauer, Dr. Julia Offe und Dr. habil. Rainer Wolf.

Meldesystem für Esowatch/Psiram.com-Kopien und -Derivate
Die Webseite www.esowatch.org führt nun ein Meldesystem für neue Domains mit Kopien der kriminellen Plattform ein. In einem Blogbeitrag vom 29.11.2012 heißt es:

„Solange die Esowatch-Community die Sache mit der DNS-Sperre nicht verstanden hat, wird es vermutlich eine Übergangszeit geben, in der die DNS-Sperre „gepflegt“ werden muss – d.h. neue Domains mit EW-Kopien fortlaufend der Bezirksregierung Düsseldorf gemeldet werden müssen. Funktioniert das relativ zeitnah, so werden EW-Inhalte nach und nach aus Google verschwinden – selbst wenn es erneut unentdeckte Derivate geben sollte.

Der Kommentar-Bereich dieses Blogbeitrags darf daher als öffentlicher Briefkasten für entsprechende Hinweise genutzt werden. Jede neue Domain wird umgehend der Bezirksregierung Düsseldorf gemeldet.“


Wer Esowatch / Psiram.com-Inhalte auf einer neuen Domain entdeckt, der kann die Internetadresse ab sofort im Kommentarbereich folgender Seite melden.

Donnerstag, 29. November 2012

Tschüss Esowatch! Psiram.com verschwindet in Deutschland von der DNS-Bildfläche.

Der unfreiwillige Umzug von www.esowatch.com hin zur nichtssagenden Domain www.psiram.com war nur ein Vorspiel. Im ersten Akt des Hauptprogramms verschwindet Esowatch / Psiram.com nun in Deutschland von der Bildfläche:

Domainsperre: Esowatch / Psiram.com wird in Deutschland via DNS gesperrt.

In einem letzten Akt könnte dann noch die strafrechtliche Aufarbeitung und die Offenlegung des Autoren- und Unterstützernetzwerks folgen. Bis es soweit ist, wird allerdings noch einiges Wasser den Ganges hinunterlaufen.
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Samstag, 24. November 2012

Rote Karte für Edzard Ernst. Freundschaftsdienst von Markus C. Schulte von Drach für einen weltanschaulichen (GWUP-) Genossen?

Betätigt sich SZ-Redakteur Markus C. Schulte von Drach als PR-Agent für Prof. Edzard Ernst? Dieser Eindruck drängt sich m.E. auf, wenn man sich anschaut, was Herr Schulte von Drach zuletzt so alles über Edzard Ernst geschrieben hat. Und wenn man berücksichtigt, dass sowohl Professor Ernst als auch Schulte von Drach einer ziemlich aggressiven weltanschaulichen Vereinigung atheistischer Fundamentalisten nahestehen: der sog. Skeptiker-Bewegung, die in Deutschland durch die GWUP e.V. repräsentiert wird. Schulte von Drach wirbt auf seiner Homepage für die GWUP. Prof. Edzard Ernst ist auf Veranstaltungen und in Medien der GWUP omnipräsent. Eine Google-Suche "Edzard Ernst", "GWUP" führte heute zu sage und schreibe 7.630 Treffern. Man scheint sich somit sehr nahe zu stehen. Aber hilft man sich auch gegenseitig? Kenner der „Skeptiker“-Szene wundert es nicht sonderlich, dass Markus C. Schulte von Drachs Berichte über Kontroversen eine kriegerische Sprache haben und die jeweilige Gegenseite hier nicht wirklich zu Wort kommt. Dieser Stil ist typisch für „Skeptiker“ und fundamentalistische weltanschauliche Gruppierungen.
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Edzard Ernst-PR, die Erste?
Am 31.10.2012 heißt es in einem Sueddeutsche.de-Beitrag von Markus C. Schulte von Drach: „Edzard Ernst, einer der renommiertesten Kritiker der Komplementärmedizin, wurde aus der Berufungskommission gedrängt.“ Worum geht es? Das Klinikum der Universität Zürich will eine zum Lehrstuhl für Naturheilkunde gehörende Professur neu besetzen und hat in diesem Zusammenhang eine Berufungskommission gebildet. Nachdem sich Herr Ernst noch vor Abschluss des Verfahrens öffentlich kritisch zu einer Kandidatin geäußert hat, wurde er aus der Komission entlassen - gewissermaßen unehrenhaft. Warum? Öffentliche Kritik an einem laufenden Besetzungsverfahren gilt in wissenschaftlichen Kreisen als unprofessionell und unehrenhaft, stellt sich der Kritiker doch über die anderen Mitglieder der Berufungskommission. Ähnlich unprofessionell verhielt sich Edzard Ernst im Rahmen seiner Kritik am Smallwood Report. Hier äußerte er sich öffentlich, obwohl das Peer-Review-Verfahren zum Smallwood Report noch nicht abgeschlossen war. Siehe hierzu Abschnitt 4. des Blogbeitrags  Der „Andere Edzard Ernst“.

Ein professioneller Wissenschaftsjournalist hätte in diesem Zusammenhang zumindest die „andere Seite“ angemessen zu Wort kommen lassen müssen und erklärt, warum das Verhalten von Herrn Ernst in der Scientific Community als unprofessionell eingeschätzt wird. Aus Sicht dieses Blogs wirkt der Sueddeutsche.de-Artikel jedoch so, als ob ein GWUP-Aktivist dem anderen GWUP-Aktivisten zur Hilfe eilt und Nebelkerzen wirft. Wer eine andere Sichtweise sucht, der findet sie im Artikel „Heiße Luft von Markus C. Schulte von Drach“.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Aggressiver Atheismus von der Gesellschaft für kritisches Denken (GkD). Unappetitliches von Mario Sixtus, Esowatch betreffend.

„Brettl vorm Kopf, Hackl im Kreuz“ lautet die Überschrift eines „Besinnungsaufsatzes“ der Wiener Psychiaterin und Psychoanalytikerin Dr. med. Bettina Reiter, den derStandard.at vorgestern veröffentlichte. Frau Dr. med. Reiter hatte den von der Wiener „Gesellschaft für kritisches Denken“ gestifteten Satire-Preis „Das goldene Brett vorm Kopf“ stellvertretend für Prof. Harald Walach angenommen und seine Dankesrede in Wien vorgelesen. Unter derStandard.at schilderte sie nun, wie sie die Veranstaltung erlebt hat. GWUP.WATCH veröffentlichte eine Hintergrundinformation zu diesem Satire-Preis, dessen Auslober mit Wissenschaft nicht viel am Hut haben. Hinter der Gesellschaft für kritisches Denken (GkD) verbergen sich in Wirklichkeit atheistische Fundamentalisten mit weltanschaulichen Motiven. Das Wort „Wissenschaft“ dient der Selbstdarstellung - als Vehikel um eine ideologische Botschaft medial zu transportieren.  Reiters ungekürzter Bericht ist an folgender Stelle als PDF verfügbar. Von Laudator Mario Sixtus gibt es übrigens unappetitliche Aspekte, die es wert sind, im Kontext seiner Wiener Rede erwähnt zu werden. Sowohl von Goldenes-Brett-Initiator Michael Horak als auch von Mario Sixtus gibt es Verbindungen zum anonymen Internetpranger Esowatch (heute: Psiram.com).
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Cybermobbing: Warum der Zweck nicht alle Mittel heiligt!

Gestern ging es in diesem Blog um den nicht uninteressanten Sachverhalt, dass Michael Horak, der Initiator des Projekts www.goldenesbrett.at, von einem anonymen Internetpranger namens Esowatch/Psiram.com aktiv unterstützt wird und im Blog dieser Hass-Webseite 2010 und 2011 Kommentare hinterlassen hat - jeweils unter seinem Pseudonym „fatmike182“. Esowatch/Psiram.com ist eine Plattform, auf der sich der militante und aggressive Teil der sog. Skeptiker-Bewegung an seinen Feindbildern abarbeitet und dabei teils schwere Straftaten begeht. Siehe hierzu der Beitrag: Faktencheck zum Telepolis-Artikel von Guido Watermann. „Esowatch heißt jetzt Psiram“

Samstag, 27. Oktober 2012

Goldenes Brett: „Idiotentest“ für Journalisten. Harald Walach verleiht „Silberne Schere im Kopf“.

„Das ‚Goldene Brett vorm Kopf 2012‘ geht an Harald Walach, Professor an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder, für sein ‚einzigartiges Bemühen, wissenschaftsbefreite Theorien in die akademische Welt hineinzubringen‘“, schreibt die WIENER ZEITUNG am 22.10.2012 und hat sich damit den von diesem Blog verliehenen (ebenso renommierten) Journalisten-Preis „Depperl 2012“ hart erarbeitet. Und zwar in einem knappen Kopf-an-Kopf-Rennen mit Ralf Leonhard (taz) und Alice Ahlers (Frankfurter Rundschau). Initiator Michael Horak und die hinter ihm stehenden Vereine GWUP und GkD haben mit Wissenschaft relativ wenig am Hut. Es handelt sich vielmehr um naiv szientistische Gruppierungen atheistischer Fundamentalisten, die ihre Feindbilder bekämpfen. Prof. Harald Walach nimmts mit Humor, bedankt sich und verleiht im Gegenzug „Die Silberne Schere im Kopf“ an Dr. Klaus Ramstöck.

Richard Dawkins' Missionare

Der bekannte Psychiater und Bestseller-Autor Manfred Lütz schildert in seinem neuesten Buch „Bluff! Die Fälschung der Welt“ wie fundamentalistische Atheisten Wissenschaft als eine Art Ersatz-Religion missbrauchen und entstellen. Im Kapitel „Der Irrtum des Richard Dawkins“ (S. 36 ff) schreibt Manfred Lütz:

„Ich habe atheistische Freunde, mit denen man sehr anregend diskutieren kann, doch für Dawkins sind in seinem Buch Menschen anderer Meinung entweder lächerlich, bösartig oder geistesgestört … Fundamentalisten diskutieren nicht gern.“

Samstag, 14. Juli 2012

Faktencheck zum Telepolis-Artikel von Guido Watermann. „Esowatch heißt jetzt Psiram“.

„Der Kampf zwischen Verfechtern und Kritikern alternativer Heilverfahren geht weiter. Auch auf Wikipedia“, berichtet Guido Watermann aktuell im vom Heise Zeitschriften Verlag herausgegebenen Onlinemagazin Telepolis. Guido Watermann ist Dozent der Münchner Journalistenakademie, was man seinem Beitrag auch anmerkt. Sein Artikel über Esowatch/ Psiram entstand auf der Grundlage einer sauberen Recherche. Er lässt beide Seiten zu Wort kommen – zumindest ansatzweise. Der Ton ist sachlich. Neutral ist Guido Watermanns unterhaltsame Geschichte allerdings nicht. Sie hat einen klaren „Spin“ zu Gunsten des anonymen Internetprangers und ist wichtigen Fragen ausgewichen – sachlichen, ethischen und juristischen. Ein Faktencheck lohnt sich.

Link zum Faktencheck bei Esowatch.ORG ...
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Dienstag, 22. Mai 2012

NEU: Claus Fritzsche über EsoWatch und „Skeptiker“-Kriminalität. EsoWatch.ORG informiert über EsoWatch.COM.

„Fakten zu EsoWatch.com - Dokumentation von Cyber-Kriminalität und Cyber-Mobbing im Umfeld des Vereins gwup | die skeptiker“ lautet der Titel einer neuen Webseite, die der Medizin- und Wissenschaftsjournalist Claus Fritzsche soeben unter www.esowatch.org ins Netz gestellt hat. Fritzsche will auf dieser Webseite besonders zwei Aspekte transparent machen: 1. die besondere Schwere der unter www.esowatch.com begangenen straf- und zivilrechtlichen Delikte und 2. das Unterstützer-Netzwerk von Esowatch.com, das zur sog. Skeptiker-Bewegung gehört (atheistische Fundamentalisten repräsentiert) und ein einflussreiches Unterstützer-Netzwerk hat, welches in namhafte Redaktionen hineinreicht.
EsoWatch.ORG auf einen Blick: 

EsoWatch - Index-Seite

Dokumentation von EsoWatch.com-Straftaten

EsoWatch-Blog II. (informiert über neue Inhalte der Webseite)

Claus Fritzsche über EsoWatch (informiert über die Entstehungsgeschichte der Webseite und die Motivation von Claus Fritzsche)

Dienstag, 15. Mai 2012

Warnung an Amardeo Sarma, rechtzeitig vor dem 6. Welt-Skeptikerkongress 2012 in Berlin.

Der 6. Welt-Skeptikerkongress 2012, der vom 16. bis zum 20. Mai 2012 in Berlin stattfindet, steht im Zeichen schwerer Vorwürfe. Der „Skeptiker“-Verein Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) e.V., der den Kongress veranstaltet, steht im Verdacht, eng mit dem anonymen Internetpranger Esowatch.com zu kopperieren. Autoren und Herausgeber dieser Plattform sind für üble Nachrede, Verleumdung sowie Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten verantwortlich und beschäftigen die deutsche Justiz zivil- und strafrechtlich. Der Medizinjournalist Claus Fritzsche informierte GWUP-Chef Amardeo Sarma in einer E-Mail über die Vorwürfe. Diese E-Mail wird im GWUP-Blog jedoch falsch und grob sinnentstellend wiedergegeben.
Verschleierung schwerer Vorwürfe: GWUP-Sprecher Bernd Harder veröffentlicht im Blog seines Vereins weiterhin die Falschmeldung:

Donnerstag, 3. Mai 2012

Kritik an Bernd Harder: GWUP-Pressesprecher verschweigt wichtige Fakten und täuscht Leser des GWUP-Blogs.

Bernd Harder, Pressesprecher der streng dogmatischen Laienvereinigung Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) e. V., war bereits vor einigen Tagen Thema bei GWUP.WATCH: siehe dieser Link. Hier ging es um die Frage, ob Bernd Harder den anonymen Internetpranger Esowatch.com aktiv promotet. Esowatch.com ist in diverse kriminelle Aktivitäten verwickelt und beschäftigt die deutsche Justiz zivil- und strafrechtlich. In einem neuen Beitrag des GWUP-Blogs verlinkt Bernd Harder nun erneut auf Esowatch.com-Inhalte mit strafrechtlich relevanten Aussagen und führt seine Leser dabei in die Irre.

Klassische Schmähkritik
GWUP-Sprecher Bernd Harder schreibt im Blog seines Vereins ...

Donnerstag, 26. April 2012

Bernd Harder: Eso-Bashing und PR für anonymen kriminellen Internetpranger Esowatch.com

Bernd Harder nennt sich „Journalist, Buchautor und Pressesprecher der GWUP“. So lautet zumindest die Selbstbeschreibung auf der GWUP-Homepage. Was er hier mit „Redakteur für verschiedene Zeitschriften“ genau meint, bleibt schleierhaft. Seine „Referenzen“ sind fast ausschließlich „Aufsätze“ im SKEPTIKER, der Vereinspostille der GWUP. Wirft man einen Blick in das Blog des Vereins, den DIE ZEIT schon einmal treffend mit dem Begriff „Politsekte“ umschrieben hat, so ist eine sachliche und ausgewogene Auseinandersetzung mit Themen nicht im Ansatz erkennbar. Es dominieren Phrasen, Polemik, Ad-hominem-Argumente und Eso-Bashing. Zum Problem werden könnte für Bernd Harder noch seine PR für den in Internetkriminalität verwickelten „Skeptiker“-Pranger Esowatch.com.

PR für Kriminelle

Eine Google-Suche "Esowatch" + "Bernd Harder" site:http://blog.gwup.net/ bringt interessante Ergebnisse ans Tageslicht. Viele der aktuell 209 Treffer bewegen sich inhaltlich nicht nur verdächtig nah an dem, was Juristen unter einer Schmähkritik verstehen („Die Schmähkritik ist eine Äußerung, durch welche eine Person verächtlich gemacht werden soll und bei der es nicht mehr um eine Auseinandersetzung in der Sache geht“ - Quelle: Wikipedia). Bernd Harder erweckt auch den Eindruck, als ob er aktive PR für den in kriminelle Machenschaften verwickelten anonymen Internetpranger Esowatch.com macht.

Sonntag, 22. April 2012

Vorsicht Ideologie! Prof. Edzard Ernst auf dem 6. Welt-„Skeptiker“-Kongress (6th World Skeptics Congress)

Vom 16. bis 20. Mai 2012 findet in Berlin der 6. Welt-„Skeptiker“-Kongress (6th World Skeptics Congress) statt. Sog. Skeptiker sind eine streng dogmatische weltanschauliche Gruppierung, die man im weitesten Sinne auch als „fundamentalistische Atheisten“ bezeichnen könnte. Ihre Hauptaktivität besteht darin, Personen und Sichtweisen, die sie als Bedrohung wahrnehmen, mit große Hingabe zu bekämpfen. Als „fundamentalistische Atheisten“ stehen sie auf Kriegsfuß mit allem Geistigen, nicht Stofflichen und Spirituellen. Ein Dialog und eine systematische Auseinandersetzung mit Fragestellung findet in der Regel nicht statt. Die Aktivitäten haben eher den Charakter von „Bashing“: öffentliche Beschimpfungen, verbales Draufschlagen, Schmähkritik - und wie der anonyme Internet-Pranger Esowatch.com zeigt, neuerdings auch kriminelle Energie - kennzeichnen die „Skeptiker“-Bewegung.

AKTUELL:
Rote Karte für Edzard Ernst. Freundschaftsdienst von Markus C. Schulte von Drach für einen weltanschaulichen (GWUP-) Genossen?

„Skeptiker“ Edzard Ernst

Zu den Rednern des Berliner Kongresses gehört auch Edzard Ernst, Professor für Alternativmedizin im Ruhestand, der in den letzten Jahren zunehmend als Aktivist der „Skeptiker“-Bewegung aufgetreten ist. Sei es als Interview-Partner des anonymen (und kriminellen!) Internet-Prangers Esowatch.com oder als Redner auf der „GWUP-Konferenz 2011 – Fakt und Fiktion“, auf der auch die Aktion www.goldenesbrett.at (reine Schmähkritik ohne jeden wissenschaftlichen Anspruch) durchgeführt wurde. Peter Arthur Straubinger hat es mit Humor genommen und seine Eindrücke der Aktion „Goldenes Brett vorm Kopf“ in einem lustigen Video verewigt.

Donnerstag, 8. März 2012

Rajiv Singh sagt „Guten Tach!“ - Verbindungen zwischen Esowatch und dem Verein GWUP e.V.

Fünf Monate Pause reichen aus. GWUP.WATCH wird nun fortgesetzt, wenn auch mit einem neuen Fokus: Ging es von März 2009 bis September 2011 primär darum, den medienrechtlich verantwortlichen Herausgeber des Skeptiker-Hassportals Esowatch.com zu ermitteln (überwiegend im Blog Promed.Watch), so geht es nun darum, die informelle Zusammenarbeit zwischen Esowatch.com und Anhängern sowie Repräsentanten des Vereins GWUP e.V. zu dokumentieren.

Der Esowatch.com-Musterprozess vor dem Landgericht Hamburg ist weiter im Gang (Aktenzeichen 324 O 650/10). Das Gericht hat am 23.12.2011 entschieden, die Klaus Ramstöck belastenden Argumente der Kanzlei Schwenn und Krüger zu berücksichtigen. Mitglieder des Teams Esowatch.com hatten damit gerechnet, dass die Unterlassungsklage noch vor Weihnachten abgewiesen wird. Dem war jedoch nicht so, was Esowatch-Autor Rincewind dazu anregte, Spuren zu beseitigen und zu verwischen. Die Fortsetzung des Prozesses lässt sich auch so interpretieren, dass die im Raume stehenden Delikte schwerwiegend sind (das zeigt auch der Streitwert in Höhe von 160.000 EUR) und die vorliegenden Indizien und Spuren doch so fundiert sind, dass das Gericht sie bewerten will. Dr. Ing. Klaus Ramstöck und sein Anwalt Markus Kompa erhielten die Gelegenheit, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen und haben sie allesamt zurückgewiesen. Wie der Prozess ausgehen wird, dass ist derzeit nicht absehbar.

Mittwoch, 28. September 2011

Rajiv Singh sagt tschüss!

Nach über zwei Jahren Bloggerei über den Skeptiker-Verein GWUP e. V. und den anonymen Internetpranger Esowatch.com sagt Rajiv Singh seinen Lesern tschüss!

Auslöser für diesen Schritt ist das Telefonat mit einem Anwalt des mutmaßlichen Esowatch.com-Herausgebers, der Inhalte unter Eselwatch.com gelöscht haben möchte und vorsondierte, ob er dieses Ziel erreichen kann, indem er Rajiv Singh systematisch für Inhalte unter GWUP.WATCH und/oder Promed.Watch abmahnt und so unter Druck setzt (O-Ton: „Ich finde etwas ...“).

Da es für Anwälte relativ einfach ist, „irgendetwas“ zu finden, nimmt Rajiv Singh GWUP.WATCH und Promed.Watch aus dem Netz. Auch wenn dies aus Sicht des Anwalts zu spät sei, weil Rajiv Singhs Konto schon im Minus sei. Folgende Promed.Watch-Dokumentationen bleiben jedoch online: 1. Doku MdB Biggi Bender, 2. Doku Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten, 3. Doku Jocelyne Lopez, 3. Doku Simone Küstermann.

Für den gewünschten Kuhhandel steht Rajiv Singh aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung.
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Hohe kriminelle Energie bei Esowatch.com
Nachtrag vom 1. Oktober 2011: In der hier verlinkten Fußnote Nr. 20 des Wiki-Watch-Artikels verlinkt Esowatch.com auf ein PDF-Dokument mit einer Raubkopie (!) des Artikels "Hier prüft der Staatsbrüger das Insulin noch persönlich". Dieser Artikel wurde von der FAZ als Folge einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Köln vom 01.08.2011 (Streitwert bis zum 1. August 110.000 Euro, danach 70.000 Euro) aus dem Netz genommen und von Esowatch.com als illegale Raumkopie wieder veröffentlicht.

Samstag, 4. Juni 2011

GWUP: P.A. Straubinger hat die Lacher auf seiner Seite. „Das goldene Brett vorm Kopf“.

So hatte sich der P.A.-Straubinger-Fanclub rund um Ulrich Berger, die Gesellschaft für kritisches Denken (GKD) und die Anhängerschaft des Skeptiker-Vereins GWUP die Verleihung des Preises „Das goldene Brett vorm Kopf“ vermutlich nicht vorgestellt. Nicht Peter Arthur Straubinger wurde öffentlich vorgeführt sondern die verkrampft, verbissen und einigermaßen humorlos wirkenden Kämpfer gegen eine esoterische Weltverschwörung auf der „GWUP-Konferenz 2011 - Fakt und Fiktion“ in Wien. Interessant ist übrigens das folgende Interview mit P.A. Straubinger, in dem er erläutert, was sein GWUP-Publikum nicht hören wollte - oder präziser - nicht ertragen konnte.


P.A. Straubinger bei GWUP-Preisverleihung in einem Video von Thomas Kamenar .

Das goldene Brett vorm Kopf:

Strafbare Schmähkritik? Informationen über Michael Horak alias „fatmike182“, Hrsg. www.goldenesbrett.at gesucht
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Ethisch nicht akzeptabel: Edzard Ernst, Twitter, die GWUP-Konferenz 2011 und „Das goldene Brett vorm Kopf“
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Donnerstag, 20. Januar 2011

Cyber-Mobbing bei ScienceBlogs.de: Marc Scheloske und fanatische Skeptiker von GWUP und Esowatch.com

Es klingt wie eine Geschichte aus Absurdistan. Der Medizinjournalist Bert Ehgartner veröffentlichte am 28.11.2008 das Interview „Aluminium muss raus aus Impfstoffen!“ mit dem Impfexperten Dr. med. Klaus Hartmann (1, 2und wird wenige Tage später von Marc Scheloske als ScienceBlogs-Blogger rausgeschmissen. Bert Ehgartner habe „legitime Kritik an der HPV-Impfung mit der Frage nach den vermeintlich gesundheitsschädigenden Effekten von Aluminiumsalzen als Adjuvans bei Impfstoffen vermengt“, so die an Absurdität kaum zu überbietende Begründung von Marc Scheloske. Die Unterstellung ist falsch und nur vorgeschoben. Die Wahrheit ist, dass ScienceBlogs unter Marc Scheloske systematisch von einer sich „Skeptiker“ nennenden weltanschaulichen Gruppierung unterwandert wurde und für ideologische Grabenkämpfe missbraucht wird.


Wie nützlich und sicher sind Impfungen? Diese Frage wird auch unter Experten kontrovers diskutiert. Für eine Blogger-Plattform wie ScienceBlogs.de könnten Impf-Kontroversen ein willkommener Anlass sein, dieses Thema kritisch zu diskutieren und von unterschiedlichen Seiten zu bleuchten.

Samstag, 5. Juni 2010

Vorsicht Ideologie: Jürgen Windeler wird neuer IQWiG-Chef. Über den seltsamen Verein GWUP e.V. und sog. Skeptiker.

„Jürgen Windeler wird oberster Arzneimittelprüfer“ (1), meldete SPIEGEL ONLINE am 2. Juni 2010. Stimmt diese Nachricht, so wird das renommierte IQWiG zukünftig nicht nur von einem kompetenten Biometriker sondern auch vom Anhänger einer fanatischen ideologischen Gruppierung geleitet. Prof. Jürgen Windeler ist Mitglied (2) der dubiosen Skeptiker-Organisation Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) e. V. (3), die entgegen ihrer Selbstdarstellung weder eine wisssenschaftliche Standesorganisation noch eine nach wissenschaftlichen Kriterien arbeitenden Vereinigung ist. Es handelt sich vielmehr um eine aggressive weltanschauliche Gruppierung, die bei der Bekämpfung ihrer vielen  Feindbilder (u. a. Komplementärmedizin) systematisch gegen die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis aber auch der Evidenzbasierten Medizin (EbM) verstößt.


In einer kritischen Replik auf die unzähligen Fehler des Buches Die Andere Medizin (GWUP-Mitglied Krista Federspiel ist Mitherausgeberin) schrieben Dr. med. Gunver S. Kienle und Dr. med. Helmut Kiene vom Institut für angewandte Erkenntnistheorie und medizinische Methodologie e. V. 2005 im Deutschen Ärzteblatt (PDF Vollversion):

„Neutrale Therapiebewertung, die sich nicht primär an der eigenen Voreingenommenheit orientiert, sondern verschiedene Evidenzen fachkundig, systematisch und kritisch aufbereitet, ist fraglos wünschenswert. Dies ist ein Ziel der Evidenzbasierten Medizin (EbM). Kriterien für EbM sind Transparenz und Systematik in Literatursuche, Literaturauswahl, Evidenzbewertung und Darstellung. Auch für das Wissens-Empowerment von Patienten sind sachliche und transparente Therapieinformationen sinnvoll und politisch erwünscht.

Abgesehen davon, dass viele Mediziner die universale Tauglichkeit der Methoden von EbM auch kritisch hinterfragen, erweist sich, dass nicht alles EbM ist, was sich als solches tituliert. Die bloße Etikette garantiert weder die Methodik noch die dazu nötige Qualität. Die inflationäre Verwendung des zu großer Beliebtheit avancierten EbM-Begriffs birgt auch Gefahren; bisweilen scheint die nominelle Anpreisung von EbM der Ersatz zu sein für die dazugehörige Notwendigkeit wissenschaftlicher Arbeit.“

Pseudo-EbM von Jürgen Windeler
Auf der GWUP-Homepage gibt es schon seit vielen Jahren den seltsamen Artikel „Erfolge der Homöopathie - nur ein Placebo-Effekt?“, der einen Vorgeschmack darauf bietet, was nun der Arbeit des IQWiG droht, wenn es um die Bewertung komplementärmedizinischer Therapieverfahren geht. Der Artikel enthält eine Reihe grober fachlicher und methodischer Mängel, die zu der Frage führen, wie neutral und wissenschaftlich Windeler ist:

1. Fehlende Aktualität, fehlendes Datum:
EbM beruht auf dem jeweiligen aktuellen Stand der klinischen Medizin auf der Grundlage klinischer Studien und medizinischer Veröffentlichungen, die einen Sachverhalt erhärten oder widerlegen – auch externe Evidenz genannt. Der Aufsatz von Jürgen Windeler und Rainer Wolf enthält jedoch kein Datum, sodass er zeitlich nicht zugeordnet werden kann. GWUP.WATCH weiß, dass der Artikel aus den Neunzigerjahren stammt. Damit berücksichtigt die Arbeit nicht den aktuellen Stand der Forschung und ist hoffnungslos veraltet. Jürgen Windeler scheint damit kein Problem zu haben ...

2. Minderwertige Quelle:
Seriöse wissenschaftliche Diskurse basieren gewöhnlich auf Arbeiten, die in wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht wurden und deren Qualität im Idealfall durch ein Peer-Review gesichert wurde. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass veröffentlichte Arbeiten qualitative Mindeststandards einhalten. Der bis heute auf der GWUP-Homepage publizierte Artikel von Jürgen Windeler und Rainer Wolf wurde hingegen in einem fachfremden nicht-wissenschaftlichen Medium veröffentlicht: dem REGIOMONTANUSBOTEN, einem Organ der Nürnberger Astronomischen Arbeitsgemeinschaft e.V. Kein seriöser Wissenschaftler würde auf die Idee kommen, eine Arbeit zu einem medizinwissenschaftlichem Thema im Vereinsblatt Nürnberger Hobby-Astonomen zu veröffentlcihen. Jürgen Windeler scheint damit kein Problem zu haben ...

3. Kein Bezug zu aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten:
Seltsam: Der Artikel von Jürgen Windeler und Rainer Wolf wird der Öffentlichkeit im Jahr 2010 präsentiert. Er enthält jedoch keinerlei Bezug zu aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten. Der aktuelle Stand der klinischen Medizin auf der Grundlage klinischer Studien und medizinischen Veröffentlichungen (ein Kennzeichen Evidenzbasierten Medizin) scheint für Windeler und Wolf keine Rolle zu spielen, wenn es um ein von ihnen allem Anschein nach aus ideologischen Gründen bekämpftes medizinwissenschaftliches Thema geht. - Ganz anders PD Dr. Klaus Linde vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der TU München und vom Deutschen Cochrane Zentrum sowie Prof. Dr. med. Claudia M. Witt vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité. In ihrem im März 2008 publizierten Kursbuch Homöopathie erläutern sie sachlich, fachlich fundiert und nahezu aktuell (!) den Forschungsstand zur Homöopathie. Die beiden Medizinforscher schreiben:
 
„Gegenwärtig sind über 300 kontrollierte Studien zur Wirksamkeit der Homöopathie publiziert, allerdings weniger als ein Drittel davon in Zeitschriften mit einem Gutachtersystem (Lüdtke 2005). Von diesem Drittel wurde nur der kleinere Anteil in konventionellen Zeitschriften veröffentlicht, der größere erschien in Zeitschriften, die auf Forschung und Wissenschaft in der Komplementärmedizin spezialisiert sind. Darüber hinaus liegen viele Studien nur als Abstracts in Proceedingbänden komplementärmedizinischer Forschungskongresse vor (Lüdtke 2005). Placebokontrollierte klinische Studien zur Homöoapthie wurden nur bei einer selektierten Auswahl von Diagnosen (z. B. allergische Rhinitis, Migräne) durchgeführt. Die bisherigen systematischen Übersichtsarbeiten, die die Ergebnisse der placebokontrollierten Studien zusammenfassen (Kleijnen 1997, Linde 1997, Shang 2005), zeigen kein einheitliches Ergebnis, so dass die Frage nach der Überlegenheit homöopathischer Arzneimittel über Placebo noch nicht abschließend geklärt ist.
 
Quelle: K. Linde, C. M. Witt in Kursbuch Homöopathie, 2008, S. 318

Das liest sich irgendwie anders als das veraltete, pseudowissenschaftliche, von Halbwissen und Vorurteilen geprägte REGIOMONTANUSBOTEN-Skript von Jürgen Windeler und Rainer Wolf. Jürgen Windeler scheint damit jedoch kein Problem zu haben ...

4. GWUP, EsoWatch.com und Internetkriminalität
Ein zu gegebener Zeit noch ausführlich zu bleuchtendes Thema ist auch die Frage, in welchem Maße führende Repräsentanten des Skeptikervereins GWUP e.V. in die Machenschaften des kriminellen Internetportals EsoWatch.com verwickelt sind. So ist beispielsweise Ulrich Berger Beisitzer im GWUP-Vorstand und verlinkt in seinem Weblog KRITISCH GEDACHT gleichzeitig auf das zum Projekt EsoWatch.com gehörende EsoBlog. Die Herausgeber von EsoBlog und EsoWatch-Wiki sind für eine Reihe von zum Teil schweren Internet-Straftaten verantwortlich. Siehe hierzu die Webseite EsoWatch.ORG.
Jürgen Windeler scheint mit diesem Umfeld kein Problem zu haben ...
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Donnerstag, 4. März 2010

Gefährliche Schleichwerbung? Marcus Anhäuser und ein seltsamer Artikel bei SPIEGEL ONLINE

Ist es mit den ethischen Maßstäben eines Journalisten vereinbar, wenn er in einem bei SPIEGEL ONLINE publizierten Artikel versteckt für ein Internetportal wirbt, dessen Herausgebern er nahesteht? Ist es mit den ethischen Maßstäben eines Journalisten vereinbar, wenn die versteckt beworbene Internetseite im Grenzbereich zur Internet-Kriminalität arbeitet? Marcus Anhäuser, um den es hier geht, hätte diese Fragen klären können ... ist einer Diskussion jedoch ausgewichen.


Hat der Wissenschaftsjournalist Marcus Anhäuser, Herausgeber des Weblogs Plazeboalarm bei ScienceBlogs, mit seinem Hinweis auf Esowatch.com als kleine „Gefälligkeit“ für Freunde geworben? Und hat er damit gegen Ziffer 1, 6 und 7 des Pressekodex verstoßen? Diese Sichtweise vertritt GWUP.WATCH - und hat sie an folgender Stelle durch Fakten begründet. Oder gibt es Argumente, welche gegen diese Sichtweise sprechen?

Sonntag, 14. Februar 2010

Marcus Anhäuser: Schleichwerbung für Esowatch.com? Moral, Doppelmoral & Co.

Es ist schon ein paar Jährchen her, dass der Deutsche Presserat gemeinsam mit Bundespräsident Gustav W. Heinemann einen Pressekodex verabschiedete. Gemäß Ziffer 6 und 7 werden Journalisten hier dazu aufgefordert, Werbung und Redaktion zu trennen und Tätigkeiten zu unterlassen, welche die Glaubwürdigkeit der Presse in Frage stellen könnten. Glaubt man einem aktuellen H.Blog-Beitrag über den freien Journalisten Marcus Anhäuser, so scheint der Autor des Blogs Plazeboalarm Ziffer 6, 7 aber auch Ziffer 1 des Pressekodex sehr flexibel zu interpretieren. Sein 2009 im SPIEGEL veröffentlichten Artikel „Wenn Patienten ihre Galle selber spülen“ enthält einen Hinweis und Weblink auf das Portal Esowatch.com, dessen Herausgebern Marcus Anhäuser nahesteht. Kritikwürdig ist die versteckte Werbung auch, weil Esowatch.com im Grenzbereich zur Internet-Kriminalität arbeitet.


Claus Fritzsche schreibt hierzu im H.Blog:

„Im September 2009 veröffentlichte SPIEGLE ONLINE den seltsamen Artikel „Wenn Patienten ihre Galle selber spülen“ von Marcus Anhäuser. Dieser Beitrag verstößt meines Erachtens in schwerwiegender Weise gegen ethische Maßstäbe, die von Journalisten einzuhalten sind:

Interessenkonflikt:
Für mich entsteht der Eindruck, dass Marcus Anhäuser dem Herausgeber-Team der Webseite Esowatch.com nahesteht und hier vorsätzlich Schleichwerbung gemacht hat. Es ist sicherlich kein Zufall, dass Marcus Anhäuser Follower des Esowatch-Microblogs bei Twitter ist. „Kleine Gefälligkeiten“ dieser Art, einschließlich Weblink zur Aufwertung des PageRanks, sind für mich ein klarer Verstoß gegen Ziffer 1, 6 und 7 des Pressekodex des Deutschen Presserats.

Irreführung:
Das aus der Deutschen Medizinischen Wochenschrift (DMW) übernommene Fallbeispiel hätte für Marcus Anhäuser Anlass sein können, seriöse Quellen für evidenzbasierte Patienteninformation vorzustellen und Aktivitäten wie z. B. den MS-Journalclub der Uni Hamburg zu präsentieren. Das von Anhäuser vorgestellte Portal Esowatch.com bietet jedoch exakt das Gegenteil von evidenzbasierter Patienteninformation.

Kriminalität:
Die anonymen Herausgeber des Portals Esowatch.com arbeiten nach meiner Einschätzung im Grenzbereich zur Internet-Kriminalität. Ein extremes Beispiel für Rufmord ist der Esowatch-Eintrag über Simone K. (O-Ton: „Psychiatrieerfahrung hat sie auch“). Die Artikel-Diskussion und -Historie wurde nach einem kritischen GWUP.WATCH-Bericht gelöscht. Es gibt jedoch noch Kopien der Original-Dokumente: hier der diffamierende Artikel (2007 bis 2009 online) und hier die aufschlussreiche Diskussion der anonymen Esowatch-Autoren. Wer die Diskussion in Ruhe studiert, dem erschließen sich seelische Abgründe.

Quelle: H.Blog (12.02.2010) ...

Am 26.02.2010 legte Claus Fritzsche nochmals nach und fasste die gesamte Kontroverse in folgendem Blogbeitrag zusammen:

Gefährliche Schleichwerbung: Marcus Anhäuser, SPIEGEL ONLINE und Esowatch

Anhäuser-Zensur: Besonders reizvoll ist hier der Screenshot einer im Blog Plazeboalarm (ScienceBlogs) geführten Diskussion. Marcus Anhäuser löschte einen Kommentar von Claus Fritzsche, den dieser unter dem Motto „Nach der Zensur … ist vor der Zensur: Link zum Screenshot“ umgehend ins Internet stellte.
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Link zum Thema:
Esowatch.org informiert über Esowatch.com
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