Montag, 15. September 2014

Psiram, wir haben ein Problem

Seit knapp zwei Wochen ist Psiram (Esowatch) offline. Auch wurden wohl alle Suchtreffer von Psiram.COM bei Google entfernt. Bei Psiram Facebook und Twitter gibt es keine Informationen über die Hintergründe.


In der Diskussion bei Wikipedia über den Psiram-Artikel, hat Wikipedia-Autor Bernhard Beier den Psiram-Down aus GWUP.Watch Sicht sehr treffend formuliert:

"Auch wenn uns hier letztlich (noch!) nicht zu interessieren braucht, warum die Seite 'down' ist, so ist mit einiger Sicherheit davon auszugehen, dass die Betreiber ernsthafte Probleme haben, welche nicht rein technischer Natur sind. Immerhin ist es vielsagend, dass sie - siehe Psiram bei facebook und bei Twitter - selbst ihren 'Fanclub' noch immer nicht darüber informiert haben, was eigentlich los ist. Jeder, der eine mit viel Arbeit beim Publikum eingeführte Webseite betreibt, wird sich üblicherweise bei Ausfällen - und hier spreche ich auch aus eigener Erfahrung, was derartige Situationen betrifft - darum bemühen, die Öffentlichkeit über andere 'Kanäle' auf dem Laufenden zu halten. Dass dies in Sachen Psiram nicht stattfindet, spricht für sich: Die Macher/innen wollen offenbar gar nicht, dass etwas über die Hintergründe bekannt wird. Nachhaken scheint unerwünscht zu sein. O-Ton bei Facebook: "Bevor weitere Nachfragen kommen...""
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Psiram

Die nächsten 14 Tage werden zeigen, wie es mit der Mobbing-Seite Psiram (Esowatch) weitergeht. GWUP.Watch bleibt dran.

Freitag, 20. Juni 2014

Sebastian Bartoschek: Wenn der Nachruf zur Schmähung des Verstorbenen dient

Der Psychologe und Mitglied der GWUP - Sebastian Bartoschek - hatte auf dem Psiram/Esowatch nahestehenden Blogportal Ruhrbarone.de einen „Nachruf“ über Claus Fritzsche verfasst.

Wie im Kommentarbereich bei Skeptiker-Blogs durchaus üblich, war die verdächtige Mobbing-Clique schnell zur Stelle um über den verstorbenen Claus Fritzsche nochmal öffentlich nachzutreten. Die teilweise verhöhnenden und verachtenden Kommentare unter dem „Nachruf“ des Verstorbenen, waren für den Autor und GWUP-Mitglied Sebastian Bartoschek als auch für Ruhrbarone-Blogbetreiber Stefan Laurin kein Anlass moderierend einzugreifen.


Nachdem sich der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) beim Deutschen Presserat über die menschenverachtende Hetze auf Ruhrbarone beschwerte, wurde Bartoschek als auch Laurin aufgefordert dazu Stellung zu beziehen.

Statt kritischer Selbstreflexion über ethische Standards im Journalismus, kam von beiden Herren nur Uneinsichtigkeit. Der Presserat hat nun eine Missbilligung gegen Ruhrbarone.de ausgesprochen. Begründung: Schwerwiegender Verstoß gegen die Achtung der Menschenwürde.

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Samstag, 31. Mai 2014

Stell dir vor, du wirst auf Psiram geschmäht und Google findet nichts

Im Februar 2011, konnte man im Blog „Kritisch Gedacht“ den der Psiram/Esowatch-Autor und GWUP-Wissenschaftsrat Ulrich Berger betreibt, einen hinterhältigen Blog-Kommentar lesen.
Diesen hinterhältigen Kommentar, schreibe der Blogger und (Pseudo)Skeptiker Excanwahn von der Berliner GWUP-Ortsgruppe. Excanwahn gab dabei preis, dass Psiram/Esowatch-Einträge in Kombination mit hohem Google-Ranking von ihren Machern als Waffe verstanden werden.
Jetzt hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Google in der Pflicht ist Links aus den Suchergebnissen zu tilgen, wenn diese auf Inhalte verweisen bei denen Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Google beugt sich nun dem EuGH-Urteil und stellt einen Antrag zur Löschung der Suchergebnisse ins Internet. 

Für Claus Fritzsche kommt dieses Urteil ein halbes Jahr zu spät. Für alle anderen Psiram/Esowatch-Geschädigte geht es hier zum Löschantrag.

Freitag, 30. Mai 2014

GWUP-Wissenschaftsrat Ulrich Berger ist Psiram (Esowatch) Autor

So laut hätten Sie es gar nicht sagen müssen, Herr Berger.

Auch bevor sie Ihre Autorenschaft am Denunzianten-Wiki Psiram (Esowatch) zugaben - wie es in Ihrem "Nachruf" an Claus Fritzsche steht- hatte es für GWUP.Watch keine Zweifel gegeben, dass Ihre Psiram-Sympathie nicht nur aus ständigen verlinken, sondern aus aktiver Autorenschaft besteht. Das trifft aus unserer Sicht auch auf weitere GWUP-Repräsentanten zu.

Welches Pseudonym, oder welche Pseudonyme Sie beim anonymen Internetpranger nutzen, und an welchen (Schmäh-)Artikeln (Claus Fritzsche?) Sie sich möglicherweise beteiligt haben, wollten Sie dann doch nicht verraten. 

Freitag, 25. April 2014

Studie: Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen

Der Journalist Claus Fritzsche nahm sich im Januar 2014 das Leben. Fritzsche wurde im Internet meist anonym und von aggressiven Skeptikern um den anonymen Internet-Pranger Psiram (Esowatch) teils mit menschenverachtendem Zynismus, teils mit Lügen und Halbwahrheiten und teils mit geschäftsschädigenden Aktionen gestalkt.


Das Bündnis gegen Cybermobbing hat mit Unterstützung der ARAG Gruppe eine Studie zum Thema Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen publiziert und offenbart die erschreckenden Folgen für Betroffene.

Fast die Hälfte der Betroffenen von Mobbing und Cybermobbing klagt über Persönlichkeitsveränderungen und Depressionen.

Mehr als jedes zehnte Opfer von Mobbing und Cybermobbing stuft sich als suizidgefährdet ein.

31% der Cybermobbingopfer nehmen ärztliche oder therapeutische Hilfe in Anspruch.

Mobbing und Cybermobbing haben einen stark negativen Einfluss auf die Lebensqualität der Opfer.

Gesamte Studie als PDF: 

Mittwoch, 16. April 2014

ARD-Mittagsmagazin: Was tun gegen Cyber-Mobbing?

Claus Fritzsche sollte ein mahnendes Beispiel sein, was Hetze im Internet bewirken kann.

Hier ein interessantes Video über Cyber-Mobbing bei Erwachsenen. Die Täter verstecken sich hinter Pseudonymen, der Server liegt meist im Ausland, hohes Google-Rankig der Opfer-Namen, die Nähe zu Nazis wird herbeigeredet ...

Diese kurze Doku lässt sich 1:1 auf den anonymen Internetpranger Psiram (Esowatch) übertragen.